14.11.2016
Die Oberfinanzdirektion hat ein Merkblatt zur Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung herausgegeben.

OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE

31. Oktober 2016

„Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung“

Für die Aufbewahrung digitaler Unterlagen gelten die Vorschriften der Abgabenordnung

(AO), insbesondere §§ 145 bis 147 AO. Außerdem gibt es mehrere Verwaltungsvorschriften.

Diese sind:

- BMF-Schreiben vom 26. November 2010, BStBl. I 2010, 1342,

- BMF-Schreiben vom 14. November 2014, BStBl. I 2014, 1450 (GoBD –

Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern,

Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff),

(gültig ab 1. Januar 2015; bis 31. Dezember 2014: GDPdU – BMF-Schreiben

vom 16. Juli 2001 (BStBl I, 415)),

- BMF-Schreiben vom 9. Januar 1996, BStBl. I 1996, 34 (gültig laut der

Übergangsfrist nach dem BMF-Schreiben vom 26. November 2010 bis 31.

Dezember 2016 für nicht aufrüstbare Registrierkassen).

Unternehmen mit Bargeldeinnahmen nutzen in der Regel der Buchführung „vorgelagerte

Systeme“ wie Registrierkassen, PC-Kassensysteme, Taxameter etc. Diese Systeme

unterliegen als Teil der Buchführung denselben Aufzeichnungs- und

Aufbewahrungspflichten wie Buchführungssysteme.

Der Einsatz dieser Technik hat eine Reihe von betriebswirtschaftlichen Vorteilen, ist

allerdings auch mit Pflichten verbunden. Dieses Merkblatt soll Ihnen einen Überblick

verschaffen, um häufige Fehlerquellen in der Kassenbuchführung zu erkennen und zu

vermeiden.